Klasse 10c der Hugo-Höfler-Realschule auf Studienfahrt in Florenz und Pisa

Für die Klasse 10c der HHRS mit ihren Lehrern Monika Sennrich und Markus Rupp ging es bei der Abschlussfahrt in die Stadt der Medici, der Hochburg der Renaissance, Florenz.

Nach einer langen Busfahrt konnte am frühen Nachmittag das Hotel direkt am Arno bezogen und kurz darauf auch die Stadt bei einem gemütlichen Bummel unter die Lupe genommen werden. Die Übersichtlichkeit dieser Stadt lud regelrecht dazu ein, sich selbst in Kleingruppen gleich am ersten Abend auf Erkundungstour zu begeben.

Eine genauere Betrachtung der Sehenswürdigkeiten, die Florenz in Hülle und Fülle bietet, wurde am zweiten Tag in Angriff genommen. Zunächst stand die Besteigung der Kuppel des Domes Santa Maria del Fiore an. Der mühevolle und anstrengende Aufstieg wurde allerdings mit einer fantastischen Sicht über die ganze Stadt belohnt und bot natürlich die Möglichkeit für einige Schnappschüsse.

Auch besuchte die Klasse das gegenüberliegende Baptisterium mit seinen beeindruckenden Bronzetoren, dessen Fassade ebenso wie die des Domes und des sich anschließenden Campanile aus weißem und grünem Marmor besteht. Besonders faszinierend war hier auch der Blick in die Kuppel und auf die teilweise arabesk wirkenden Mosaike.

Der dritte Tag stand ganz unter dem Motto des Entspannens und Genießens. Der Besuch des Strand- und Urlaubsortes Viareggio stand auf dem Programm. Im warmen Wasser wurde gebadet und gespielt, am schönen Sandstrand relaxed. Selbst eingebuddelte Lehrer gab es dort zu bewundern.

Durch diesen erholsamen Strandtag konnte Kraft getankt werden für einen erneuten Ausflug am Abend, bei dem es am Palazzo Vecchio vorbei, durch die Uffizien über die Ponte Vecchio ging mit dem Ziel des Piazzale Michelangelo auf der gegenüberliegenden Seite des Arno. Ein mühsamer Anstieg, der mit einer herrlichen Aussicht auf das bei Nacht beleuchtete Florenz belohnt und durch ein Feuerwerk über dem Arno gekrönt wurde. Bei bester Stimmung und wunderschönen Erinnerungsbildern in den Köpfen und den Handys war der Rückweg ins Hotel ein Kinderspiel.

Der letzte volle Tag dieser Reise bot ein weiteres Highlight – ein Besuch in Pisa. Im Fluss der Touristenströme wurde auch die 10c mitgesogen und wie bei so vielen anderen auch wurde fotografiert was das Zeug hielt. Stützende Hände, die verhindern, dass der Turm endgültig kippt und Selfies rund um den Turm herum waren nur ein kleiner Teil der sich bietenden Motive.

Unter dem Turm stehend konnte man sich gut vorstellen, wie Galileo Galilei hier die Gesetze der Schwerkraft erforschte. Schwer vorstellbar hingegen war, wie es bei den Sanierungsarbeiten gelungen war, den Turm zu unterfangen und wieder über 40 cm aufzurichten.

Abseits des Domgeländes, auf dem auch der Turm und das Baptisterium von Pisa stehen, bot die Stadt eine Vielzahl von kleinen Straßen und Gässchen mit mehr oder weniger teuren Restaurants und vielen verschiedenen Einkaufsmöglichkeiten für typische Souvenirs.

Am fünften Tag hieß es bereits nach dem Frühstück Abschied nehmen von Florenz, der Toskana, Italien und nach einer wiederum langen Busfahrt konnten die Schülerinnen und Schüler am Abend vor der Breisgauhalle von den Eltern in Empfang genommen werden, entweder bereit fürs eigene Bett oder für eine Party in heimatlichen Gefilden.

Die vielen eindrucksvollen Bilder dieser Fahrt bleiben wahrscheinlich noch lange in schöner Erinnerung und sind wohl auch der Grund dafür, dass teilweise schon direkt in der sich anschließenden Schulwoche neue Reisepläne geschmiedet wurden.